Open-Source-Lösungen für souveräne IT
Digitale Souveränität beginnt nicht bei einem Schlagwort, sondern bei der Frage, wie viel Kontrolle Organisationen über ihre eigene IT behalten. Wer zentrale Systeme nutzt, sie aber weder prüfen noch unabhängig betreiben oder weiterentwickeln kann, macht sich langfristig abhängig. Open-Source-Lösungen schaffen hier einen entscheidenden Unterschied: Quellcode bleibt transparent, Standards bleiben offen, Daten und Prozesse bleiben anschlussfähig. So entstehen mehr Handlungsspielraum, mehr Nachvollziehbarkeit und mehr Resilienz gegenüber wirtschaftlichen, technischen oder geopolitischen Abhängigkeiten.
SerNet folgt dabei einer klaren Linie: Open Source, wo möglich – proprietär, wo nötig. Denn nicht jede Anforderung lässt sich sinnvoll dogmatisch beantworten. Aber überall dort, wo Offenheit echte Vorteile bringt, stärkt sie digitale Souveränität ganz konkret: durch Auditierbarkeit, geringere Lock-in-Risiken, bessere Integrationsfähigkeit und die Möglichkeit, Systeme im eigenen Interesse zu betreiben und weiterzuentwickeln. Genau deshalb spielt Open Source bei SerNet eine zentrale Rolle.
Dies zeigt sich in mehreren Bereichen der IT: Entscheidend ist dabei nicht die bloße Produktliste, sondern der gemeinsame Nenner: offene, prüfbare und langfristig tragfähige Technologien in strategisch wichtigen IT-Schichten.
Bausteine für souveräne IT-Infrastrukturen
Digitale Souveränität heißt für SerNet nicht, alles selbst zu entwickeln. Sie heißt, kritische Abhängigkeiten bewusst zu reduzieren, offene Standards zu bevorzugen und Technologien einzusetzen, die nachvollziehbar, integrierbar und zukunftssicher sind. Open Source ist dafür kein Selbstzweck. Aber häufig die beste Grundlage für mehr Sicherheit, mehr Handlungsspielraum und mehr technologische Unabhängigkeit – darum arbeiten wir u.a. mit diesen Lösungen:
Proxmox VE und Proxmox Backup Server
Für Virtualisierung und Datensicherung setzt SerNet mit Proxmox auf Open Source in einer besonders kritischen Schicht der IT. Das schafft Transparenz über die eingesetzte Plattform, reduziert Abhängigkeiten von proprietären Lizenz- und Herstellerlogiken und gibt Organisationen mehr Spielraum bei Betrieb, Ausbau und Weiterentwicklung ihrer Infrastruktur.
PacketFence
Auch bei der Netzwerkzugangskontrolle (Network Access Control / NAC) setzt SerNet mit PacketFence auf eine offene Lösung. Gerade in heterogenen Umgebungen ist das ein Vorteil: Die Technologie bleibt nachvollziehbar, integrierbar und flexibel einsetzbar, ohne sich unnötig an geschlossene Plattformwelten zu binden.
Greenbone
Im Schwachstellenmanagement setzt SerNet unter anderem auf Greenbone. Entscheidend ist dabei die offene technologische Basis: keine Black Box, sondern eine Lösung, die prüfbar bleibt, kontrolliert betrieben werden kann und damit besser zu einer IT passt, die langfristig handlungsfähig bleiben soll.
OpenSource ISMS-Tool
Mit verinice entwickelt SerNet selbst ein Open-Source-Produkt für Informationssicherheit, Datenschutz und Compliance. Offenheit ist hier nicht nur technisches Merkmal, sondern Teil des Produktansatzes: mit nachvollziehbarer Entwicklung, offenem Quellcode und der Möglichkeit, Daten und Prozesse langfristig unter eigener Kontrolle zu halten.
Samba und SAMBA+
Mit Samba und den darauf aufbauenden Paketen SAMBA+ setzt SerNet auf eine offene Grundlage für Interoperabilität, Identity and Access Management und Active-Directory-nahe Infrastrukturen. Offene Protokolle, hohe Integrationsfähigkeit und geringere Abhängigkeit von geschlossenen Systemwelten sind dabei zentrale Stärken. Hinzu kommt, dass SerNet in diesem Umfeld nicht nur einsetzt und unterstützt, sondern auch selbst entwickelt.