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SerNet News

Veranstaltung: "Next-Generation-Firewalls vs. Endpoint Security"

Logo Net&win

SerNet und winwerk laden am Mittwoch, 09.03.2016, erneut zur Inforeihe Net&win ein. Ab 15 Uhr lassen wir "Next-Generation-Firewalls vs. Endpoint Security" im Medienhaus Göttingen (Bahnhofsallee 1b, 37081 Göttingen) antreten. Alle Infos auf einen Blick: <link http: www.netandwin.today _blank external-link-new-window>www.netandwin.today

Firewalls der nächsten Generation (Next Generation Firewalls/NGFW) bieten neue Konzepte bei Aufbau und Arbeitsweise. Sie versprechen, zentraler Sicherheitsbaustein im Unternehmen zu sein. Was ist dran am Firewall-Trend? Welche Vorteile bringt eine NGFW? Auch klassische Endpoint Security hat sich weiter entwickelt, Endgeräte verschlüsseln immer besser. Welche Neuerungen und Lösungen gibt es – gerade für KMU?

Unsere Referenten von Avira und Cisco verschaffen einen Überblick über den Status Quo zeitgemäßer Lösungen für die IT-Sicherheit. Zur Abrundung stellt SerNet eine gerade im eigenen Haus entstandene Forschungsarbeit vor, die sich mit den Vor- und Nachteilen von "Next Generation Firewalls vs. Endpoint Security" beschäftigt.

Die Veranstaltung richtet sich an Administratoren und IT-Verantwortliche regionaler KMU, die ihre Systeme nach aktuellen Standards schützen möchten. Anmeldungen sind direkt unter <link http: www.netandwin.today _blank external-link-new-window>www.netandwin.today möglich.

SerNet Events 2016 Events SerNet

SerNet veröffentlicht EnterpriseSAMBA 4.2.8

EnterpriseSAMBA-Logo

Das Samba-Team der SerNet hat die EnterpriseSAMBA 4.2.8 Pakete veröffentlicht. Sie liegen für verschiedene SUSE- und RedHat-Plattformen sowie für Debian GNU/Linux und Ubuntu vor. Zu beziehen sind Sie über das <link https: portal.enterprisesamba.com _blank>EnterpriseSAMBA Portal.

Die Pakete beheben einige Probleme, die genauer in der <link https: www.samba.org samba history samba-4.2.8.html _blank release>Release History für Samba 4.2.8 beschrieben sind. 

SerNets 4.2 Pakete und ältere Versionen werden weiterhin unter dem Namen EnterpriseSAMBA gepflegt und unter <link https: portal.enterprisesamba.com _blank>portal.enterprisesamba.com kostenfrei veröffentlicht. Nutzer müssen sich nicht mehr registrieren, um die Pakete herunter zu laden sondern können auf den neu eingerichteten öffentlichen Nutzer zugreifen. SAMBA+ 4.3 Pakete sowie alle späteren Versionen sind als kostenpflichtige Software-Subskriptionen erhältlich. Ab sofort können dieses Subskriptionen im neuen <link https: shop.samba.plus _blank>SAMBA+ Shop gekauft werden.

SerNet SAMBA 2016 SAMBA SerNet

Vorträge beim Frühjahrsfachgespräch 2016

Logo des Frühjahrsfachgespräch (FFG) 2016

Das <link http: www.guug.de veranstaltungen ffg2016 _blank external-link-new-window informationen zum frühjahrsfachgespräch>Frühjahrsfachgespräch (FFG) der German Unix User Group (GUUG) findet 2016 vom 23. bis 26. Februar statt. Die Universität Köln ist Ort des Geschehens. Auch für SerNet ist das FFG immer wieder fester Bestandteil im Jahreskalender. Dieses Mal sind sowohl Volker Lendecke für das <link internal-link der>SerNet-Samba-Team als auch Alexander Koderman für das <link internal-link verinice-team>verinice-Team mit Vorträgen im Programm vertreten. 

Volker Lendecke gibt am Donnerstag, 25.2.2016 von 13:45 bis 14:30 Uhr ein <link http: www.guug.de adm ffg-pk external-link-new-window zum>"Samba Status Update". Er stellt darin einige Entwicklungen aus Samba 4.2 und 4.3 vor – so etwa die Performanceverbesserungen durch die Umstrukturierung der Samba-Basisinfrastruktur TDB und das Samba-interne Messaging sowie das deutlich skalierbarere System für FileChangeNotify. 

<link http: www.guug.de adm ffg-pk external-link-new-window zum>"Schwachstellen gescannt, 6.000 Stück gefunden. Was nun?" fragt Alexander Koderman ebenfalls am Donnerstag, 25.2.2016, von 16:30 bis 17:15 Uhr. Als Antwort zeigt er die Vorgaben aus Standards wie dem BSI IT-Grundschutz sowie der ISO 27001. Koderman liefert auch praktische Lösungen inklusive Tool-Unterstützung, für die er die beiden Open-Source-Tools OpenVAS und verinice kombiniert. Sie bieten einen gemeinsamen Workflow zum Entdecken und Beheben der Schwachstellen bis hin zur automatischen Bestätigung des erfolgreichen Patches bieten.

Das FFG wendet sich an Profis im Bereich Unix, Netze und IT-Sicherheit. Mit ihrem Ruf als „Know-how-Börse“ gilt die Veranstaltung als anspruchsvolle und vor allem lohnenswerte Tagung.

verinice SerNet SAMBA 2016 SAMBA SerNet

Die sambaXP zieht nach Berlin – Call for Papers und Ticketverkauf laufen

Logo sambaXP

Vom 10. bis 12. Mai 2016 sind die SerNet GmbH und das <link https: www.samba.org external-link-new-window>internationale Samba-Team Gastgeber der SAMBA eXPerience. Die 15. Auflage der Konferenz bringt eine besondere Neuerung mit sich: Berlin ist erstmals Ort des Geschehens für das Treffen von Entwicklern und Anwendern aus aller Welt. Der Verkauf der "Early Bird"-Tickets sowie der Call for Papers laufen bis zum 29. Februar 2016.

"Mit dem Umzug unserer seit vielen Jahren etablierten Konferenz nach Berlin wollen wir etwas Neues ausprobieren", sagt Dr. Chen-Yu Lin, bei SerNet verantwortlich für das Veranstaltungsmanagement. Das Organisationskomitee komme damit auch einem vielfach geäußerten Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach. Lin: "Durch die internationale Ausrichtung der sambaXP haben viele lange Wege vor sich – Berlin vereinfacht die Anreise für unsere Gäste und weckt als attraktiver Veranstaltungsort vielleicht auch weitreichenderes Interesse zur Teilnahme." Mit dem RAMADA Hotel Berlin Alexanderplatz (Karl-Liebknecht-Str. 32, 10178 Berlin) habe SerNet außerdem ein zentral gelegenes Konferenzhotel gefunden. "Noch dazu liegt es ganz in der Nähe unseres Berliner SerNet-Standortes", so Lin.

Der "Call for Papers" unter <link http: www.sambaxp.org external-link-new-window>sambaxp.org ist zentrale Informationsstelle zu Konferenzschwerpunkten und für weitere inhaltliche Details. Abstracts können bis zum 29. Februar eingereicht werden. Auf der Wunschliste stehen neben technischen Vorträgen auch wieder Anwenderberichte. Die Konferenzsprache ist Englisch. Das Orga-Team freut sich aber ebenso über Einreichungen in Deutsch oder einer anderen Sprache.

"Early-Bird"-Tickets zum Preis von 399 Euro für die beiden Konferenztage sind ebenfalls bis zum 29. Februar erhältlich. Den Auftakt macht am Dienstag, 10. Mai ein traditioneller Tutorialtag. Das Tutorial "Managing Samba 4 as Domaincontroller and implementing domain trusts" ist für 450 Euro zubuchbar.

John Terpstra ist auch 2016 Chairman der sambaXP. Er ist Gründungs-Mitglied des internationalen Samba-Teams und vielbeachteter Buchautor im amerikanischen Sprachraum. 

SerNet SAMBA 2016 SAMBA SerNet

SerNet veröffentlicht SAMBA+ 4.3.4

SAMBA+ Logo

Die neuen SAMBA+ 4.3.4 Pakete wurden gerade vom SerNet-Samba-Team veröffentlicht. Diese Version ist für verschiedene SUSE und RedHat Plattformen sowie für Debian GNU/Linux und Ubuntu verfügbar.

Die Pakete beheben einige Probleme, die detailliert in der <link https: www.samba.org samba history samba-4.3.4.html _blank external-link-new-window release>Release History für Samba 4.3.4 aufgelistet sind. 

Zusätzlich enthalten die SerNet-Pakete Tar-Mode-Unterstützung. So kann z.B. smbclient wieder TAR-Dateien erzeugen.

SAMBA+ 4.3 Pakete und alle nachfolgenden Versionen sind als Software-Subskriptionen erhältlich. Sie können im <link https: shop.samba.plus.>SAMBA+ Shop gekauft werden, ausführliche Informationen und Preise sind hier aufgeführt. Die im Shop erworbenen Subskriptionen können mittels unserer Plattform <link https: oposso.samba.plus subscription>OPOSSO verwaltet werden: NutzerInnen können hier ihre Subskriptionen aktivieren und ihre Zugangsdaten einstellen.

Die neuen SAMBA+ 4.3.4 Pakete sind Teil bestehender Subskriptionen.

SerNet SAMBA 2016 SAMBA SerNet

Zukunftstag 2016: IT als Berufsfeld

Logo Zukunftstag

SerNet beteiligt sich am <link http: www.genderundschule.de _blank external-link-new-window für mädchen und>Zukunftstag 2016: Am 28. April können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 bei uns den Arbeitsalltag eines IT-Dienstleisters kennen lernen. Die Auszubildenden der SerNet bereiten dafür ein informatives Programm mit Planspiel vor, das von 10 bis 16 Uhr quer durch die Abteilungen am Hauptsitz in Göttingen führt.

Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warten Einblicke in die verschiedenen SerNet-Bereiche und die Jobmöglichkeiten, die dort geboten werden. In Verwaltung und Vertrieb lernen sie Abläufe und daraus resultierende Aufgaben kennen; auf der technischen Seite schnuppern sie in die Themen Linux und IT-Sicherheit hinein.

SerNet wünscht sich – ganz im Sinne der ursprünglichen Idee des Zukunftstages – vor allem Mädchen mit dem Angebot anzusprechen und ihnen IT schmackhaft zu machen. Dazu SerNet-Geschäftsführer Dr. Johannes Loxen: "Mit der Beteiligung am Zukunftstag und weiterführend auch unserer <link internal-link internal link in current>Linux Sommerschule wollen wir einen langfristigen Beitrag zur Förderung von Frauen in der IT leisten." Schülerinnen sollen beim Zukunftstag einen unkomplizierten Einstieg erhalten und die vielfältigen Arbeitsbereiche kennen lernen. Dazu gehöre nicht nur die Verwaltung, wo IT-Kenntnisse von Vorteil seien, sondern auch die Fachabteilungen – wo Server, Netzwerke und blanker Code zu betreuen seien. Allen Jungs empfiehlt Loxen, den Zukunftstag für breitere Orientierung sowie Horizonterweiterung zu nutzen und sich einmal Männer-untypische Berufsfelder zu erschließen. 

Noch sind Plätze frei. Bevorzugt nehmen wir <link http: www.girls-day.de aktool ez _blank external-link-new-window im>Anmeldungen direkt über den Girls'Day-Radar entgegen. Alternativ: E-Mail mit Betreff "Zukunftstag 2016" an <link mail an sernet>kontakt@sernet.de und Angaben zur Person (Name, Klasse, Schule und Kontaktdaten) senden. 

SerNet 2016 SerNet

SAMBA+ und EnterpriseSAMBA Security Releases: Versionen 4.3.3, 4.2.7 und 4.1.22 veröffentlicht

SAMBA+ Logo

SAMBA+ 4.3.3 und EnterpriseSAMBA 4.2.7 sowie 4.1.22 wurden gerade veröffentlicht. Bei diesen Versionen handelt es sich um Security Releases, betroffene Systeme sollten so schnell wie möglich aktualisiert werden. Die Pakete sind für verschiedene SUSE und RedHat Plattformen wie auch für Debian GNU/Linux und Ubuntu verfügbar.

Die Pakete beheben einige Probleme, Details zu den Sicherheitsproblemen direkt auf <link https: samba.plus external-link-new-window den>

samba.plus

oder in den Release Notes zu <link https: www.samba.org samba history samba-4.3.3.html _blank external-link-new-window release>Samba 4.3.3, <link https: www.samba.org samba history samba-4.2.7.html _blank external-link-new-window release>Samba 4.2.7 und <link https: www.samba.org samba history samba-4.1.22.html _blank external-link-new-window release> Samba 4.1.22 .

SAMBA+ 4.3 Pakete und alle neueren Versionen sind als Software-Subskriptionen erhältlich. Sie können im <link https: shop.samba.plus external-link-new-window>SAMBA+ Shop gekauft werden, dort sind auch weitere Informationen und Preise aufgelistet. Die erworbenen Subskriptionen und Nutzerdaten können über unsere Plattform <link https: oposso.samba.plus external-link-new-window>OPOSSO verwaltet werden. Die neu veröffentlichten Pakete sind in bestehenden Subskriptionen bereits enthalten.

SerNet's 4.2 Pakete und alle älteren Pakete werden nach wie vor unter dem Namen EnterpriseSAMBA gepflegt und sind über das <link https: portal.enterprisesamba.com external-link-new-window für enterprisesamba>EnterpriseSAMBA-Portal erhältlich.

SerNet SAMBA 2015 SAMBA SerNet

SerNet veröffentlicht SAMBA+ 4.3.2 Pakete

SAMBA+ Logo

Das Samba-Team der SerNet hat gerade die neuen SAMBA+ 4.3.2 Pakete veröffentlicht. Diese Version ist für verschiedene SUSE und RedHat Plattformen sowie für Debian GNU/Linux und Ubuntu verfügbar.

Die Pakete beheben einige Probleme, die detailliert in der Release History für Samba 4.3.2 aufgelistet sind. 

SAMBA+ 4.3 Pakete und alle nachfolgenden Versionen sind als Software-Subskriptionen erhältlich. Sie können im SAMBA+ Shop gekauft werden, ausführliche Informationen und Preise sind hier aufgeführt. Die im Shop erworbenen Subskriptionen können mittels unserer Plattform OPOSSO verwaltet werden: NutzerInnen können hier ihre Subskriptionen aktivieren und ihre Zugangsdaten einstellen.

Die neuen SAMBA+ 4.3.2 Pakete sind Teil bestehender Subskriptionen.

SerNet SAMBA 2015 SAMBA SerNet

Neues SerNet-Projekt ausgezeichnet: OPOSSO gewinnt silbernen OSBAR

Die Göttinger SerNet GmbH hat mit ihrem Open-Source-Projekt OPOSSO den silbernen <link http: osb-alliance.de osbar _blank external-link-new-window verleiht>Open Source Business Award 2015 gewonnen. OPOSSO ermöglicht die Vermarktung von Software über ein freies Subskriptions-Management-Portal. Ein solches Verwaltungs-System war bislang nicht frei verfügbar. Diese Lücke schließt SerNet nun.

Dr. Johannes Loxen, Geschäftsführer der SerNet GmbH: "Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Relevanz von OPOSSO so schnell erkannt und ausgezeichnet wurde." Das Portal unterstütze Geschäftsmodelle im Open-Source-Bereich und damit die weitere Verbreitung von OSS. Der Open Source Business Award (OSBAR) ist der Innovationspreis der <link http: osb-alliance.de osbar external-link-new-window>OSB Alliance. Er wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben und soll auch künftig Projekte, Startups und brillante Ideen aus dem Open Source Umfeld auszeichnen. Den Preis entgegen nahmen Dr. Chen-Yu Lin für die SerNet und Jan Winkelbach sowie Alexander Rein für die <link http: www.be-clever-ag.de external-link-new-window>beclever AG. beclever hat in einem Joint Venture die von SerNet seit 2014 geplante und finanzierte Entwicklung der Software übernommen. Für Alexander Rein, Erstautor von OPOSSO, ist die Auszeichnung ein persönliches Highlight: "Als OSS-affiner Entwickler unterstütze ich einige Projekte und freue mich, dass meines geehrt wird." Die Software an sich sei in seinen Augen etwas besonderes und decke eine Lücke im Markt. "Bislang ist einfach niemand auf die Idee gekommen, etwas in dieser Richtung anzustoßen."

Loxen erläutert die Motivation hinter OPOSSO: "Open-Source-EntwicklerInnen, die ihr Software-Projekt als Subskription verkaufen wollen, stellen schnell fest, dass es keine freie Lösung zum Subskriptions-Management gibt, in dem per Online-Shop verkaufte Zugangsschlüssel verwaltet werden können." OPOSSO soll hier Abhilfe schaffen. Das System verwaltet für Software-Abonnements die Zugangsdaten und Laufzeiten in Wechselwirkung mit einem Shop. Ein solches System gibt es derzeit nicht als freie Software, so Loxen. Die proprietären Lösungen von Red Hat oder SUSE seien nicht offen gelegt und laut Loxen auch ungeeignet für kleinere Projekte.

OPOSSO wird im April/Mai 2016 unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Der Entwicklungsstand kann bereits live verfolgt werden, da die Software produktiv im Einsatz ist unter <link https: oposso.samba.plus external-link-new-window in>

oposso.samba.plus

. SerNet nutzt OPOSSO für die Verwaltung der Subskriptionen für SAMBA+, die über <link https: shop.samba.plus external-link-new-window>

shop.samba.plus

verkauft werden. 

OSBAR Preisverleihung

OSBAR Preisverleihung

SerNet 2015 SerNet

100 Prozent der DAX-30-Unternehmen nutzen Open-Source-Software

Open-Source-Software (OSS) ist für die deutsche Industrie selbstverständlicher Alltag - mit vielen tragfähigen Geschäftsmodellen und hoher Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer. Es gibt aber immer noch Verunsicherung, Unwissenheit und Schwierigkeiten beim Einkauf oder der Auftragsvergabe. Am einfachsten lernt man am Beispiel der anderen – darum hat die SerNet GmbH eine Erhebung gestartet, die sich mit der Verbreitung von Open-Source-Software bei Dax-30-Unternehmen beschäftigt. Das Ergebnis: Alle im Dax vertretenen Unternehmen setzen Open-Source-Software ein. "Wir haben das erwartet, aber der Nachweis freut uns doch sehr", sagt Dr. Johannes Loxen, Geschäftsführer der SerNet.

Loxen erklärt, wie SerNet zu diesem Ergebnis kam: "Wir haben über drei Wege versucht zu erfahren, ob OSS im Einsatz ist. Erstens sind viele der Dax-30-Unternehmen unsere Kunden und wir wissen, dass sie OSS nutzen." Zweitens setzen sich einige der Unternehmen öffentlich für Open Source ein, indem sie z.B. eigene Software unter eine OSS-Lizenz stellen, Mitglied in entsprechenden Initiativen sind oder Wettbewerbe ausschreiben. Loxen: "Wo all das nicht zutraf, haben wir uns etwas genauer nach sichtbarem OSS-Einsatz umgeschaut." 

Der Dax 30: OSS-Förderer und -Nutzer

Dr. Chen-Yu Lin (SerNet) führte die Untersuchung systematisch durch. Sie unterteilt die Unternehmen im Ergebnis in drei Gruppen: "Aktive Förderer, aktive Nutzer und stille Nutzer." So habe z.B. SAP bereits mit vielen Millionen Lines-of-Code zur Eclipse-Plattform beigetragen und unterstütze zahlreiche Apache-Projekte. "Die Förderung drückt sich aber nicht ausschließlich in Code oder Geld aus", so Lin. Die Deutsche Telekom AG habe z.B. ein unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-SA 3.0) öffentlich zugängliches Open Source License Compendium (OSLiC) erstellt. "Hausintern ist das natürlich eine nützliche Handreichung für die Wissensweitergabe, was bei verschiedenen Nutzungsszenarien bei welcher OpenSource-Lizenz zu beachten ist", sagt Lin. "Diese aufwändige Sammlung bereit zu stellen, hilft wiederum anderen beim Einsatz und damit der Verbreitung von Open-Source-Software." Auch deutsche Automobilkonzerne setzen laut Lin auf OSS: BMW zählt mit zahlreichen OSS-Projekten ebenfalls zu den aktiven Förderern; Daimler verkündet auf der eigenen Website, OSS im Einsatz zu haben und hat eine 'License Declaration' veröffentlicht.

Loxen ergänzt: "In den Unternehmen spielt Open Source eine immer entscheidendere Rolle, ohne dass dies unbedingt sichtbar oder sich ein Vorstand darüber bewusst sein muss. Open-Source-Software ist ein Motor für mehr Wirtschaftlichkeit. Ohne diese kommt niemand mehr aus." Lizenzkostenfreiheit sei dabei ein zwar immer noch gültiges, aber altes Argument. "Wer Sicherheit, kontinuierliche Verbesserungen und offene Quellen ohne Hintertüren als Kriterien anfragt, kommt im Ergebnis automatisch zu OpenSource-Software"

Konsequentes Weiterdenken gefordert

Angesichts dieser zentralen Bedeutung fordert Loxen mehr Konsequenz in Politik und Wirtschaft: "OpenSource Software hat sich schon längst zu einem Wirtschaftsfaktor in Deutschland und Europa gewandelt. Es wird Zeit, dass bei Vergabe und Beschaffung mehr möglich gemacht wird.“ Das müsse sich darin ausdrücken, dass bestehende Hindernisse in Beschaffung und beim Einsatz beseitigt würden. "Chancengleichheit – das wäre ein Anfang!"

Weitere Informationen und Presse-Kontakt: 
Claudia Krell
Mail <link>presse@sernet.de
Tel. 0551 37 0000 0

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