SerNet News

SerNet-Brief an MicrosoftLetter to Microsoft

SerNet zieht eine Konsequenz aus dem Urteil des Europäischen Gerichts gegen Microsoft. In einem Brief an deren deutsche Niederlassung bittet die SerNet um eine Offenlegung der Protokoll-Spezifikationen, damit Samba voll interoperabel zu Windows unter der GPLv3 entwickelt werden kann. Siehe dazu die Pressemeldung vom 1. Oktober 2007 / press release October 1st 2007

SerNet 2007

EU-Kommission gewinnt

Auch wenn die EU-Kommission ihr Verfahren gegen Microsoft gewinnen konnte, wird die SerNet nicht gegen Microsoft vorgehen. SerNet hat mit Samba die wichtigste Alternative zu Microsoft-Servern im Programm. Das aktuelle Urteil bestätigt, dass Microsoft sich wettbewerbswidrig verhalten hat und Interoperabilität behindert hat. Die SerNet hofft, dass sich diese Situation in Zukunft bessert - wird aber sicherlich noch einige Berufungs-Instanzen des nun seit 10 Jahren währenden Verfahrens abwarten dürfen ...

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SerNet-Vortrag beim BSI

Auf dem heutigen IT-Grundschutztag des BSI hielt Johannes Loxen einen Vortrag zum Thema "Samba und Interoperabilität" vor über 200 Teilnehmen. Auf dieser Veranstaltung kündigte er ebenfalls die baldige Verfügbarkeit eines Grundschutz-Tools vor, das die SerNet unter GPL veröffentlichen wird.

SerNet 2007

SerNet betreut Red Hat Cluster

Ab September 2007 wird die SerNet den Compute-Cluster eines grossen deutschen Industrie-Unternehmens betreuen. Der auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) basierende Rechnerverbund wird zur Konstruktions-Simulation auf Basis Finite-Elemente-Methode verwendet. Die SerNet kümmert dabei um die korrekte Einrichtung und den sicheren Betrieb der Systeme.

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Samba 3.2 unter der GPLv3

Das Samba-Team um Andrew Tridgell, Jeremy Allison und Volker Lendecke hat beschlossen, alle neueren Entwicklungen im Bereich Samba unter die neue GPL in der Version 3 zu stellen. Dazu wird die nächste Ausgabe künstlich "hochgezählt". Nach der Version 3.0.25 erscheint also die Version 3.2. Alle Versionen 3.0.x verbleiben unter der GPLv2. Diese können demnach auch durch Unternehmen wie Linspire oder Xandros weiter verwendet werden, die durch ihre Vereinbarungen mit Microsoft keine GPLv3-Software distribuieren dürfen. Novell und damit auch der SUSE Linux Enterprise Server SLES ist von dieser Einschränkung nicht betroffen.

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