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SerNet News

SAMBA+ und EnterpriseSAMBA Security Releases: Versionen 4.3.3, 4.2.7 und 4.1.22 veröffentlicht

SAMBA+ Logo

SAMBA+ 4.3.3 und EnterpriseSAMBA 4.2.7 sowie 4.1.22 wurden gerade veröffentlicht. Bei diesen Versionen handelt es sich um Security Releases, betroffene Systeme sollten so schnell wie möglich aktualisiert werden. Die Pakete sind für verschiedene SUSE und RedHat Plattformen wie auch für Debian GNU/Linux und Ubuntu verfügbar.

Die Pakete beheben einige Probleme, Details zu den Sicherheitsproblemen direkt auf https://samba.plus oder in den Release Notes zu Samba 4.3.3, Samba 4.2.7 und  Samba 4.1.22 .

SAMBA+ 4.3 Pakete und alle neueren Versionen sind als Software-Subskriptionen erhältlich. Sie können im SAMBA+ Shop gekauft werden, dort sind auch weitere Informationen und Preise aufgelistet. Die erworbenen Subskriptionen und Nutzerdaten können über unsere Plattform OPOSSO verwaltet werden. Die neu veröffentlichten Pakete sind in bestehenden Subskriptionen bereits enthalten.

SerNet's 4.2 Pakete und alle älteren Pakete werden nach wie vor unter dem Namen EnterpriseSAMBA gepflegt und sind über das EnterpriseSAMBA-Portal erhältlich.


16.12.2015
SerNet, SAMBA, 2015


SerNet veröffentlicht SAMBA+ 4.3.2 Pakete

SAMBA+ Logo

Das Samba-Team der SerNet hat gerade die neuen SAMBA+ 4.3.2 Pakete veröffentlicht. Diese Version ist für verschiedene SUSE und RedHat Plattformen sowie für Debian GNU/Linux und Ubuntu verfügbar.

Die Pakete beheben einige Probleme, die detailliert in der Release History für Samba 4.3.2 aufgelistet sind. 

SAMBA+ 4.3 Pakete und alle nachfolgenden Versionen sind als Software-Subskriptionen erhältlich. Sie können im SAMBA+ Shop gekauft werden, ausführliche Informationen und Preise sind hier aufgeführt. Die im Shop erworbenen Subskriptionen können mittels unserer Plattform OPOSSO verwaltet werden: NutzerInnen können hier ihre Subskriptionen aktivieren und ihre Zugangsdaten einstellen.

Die neuen SAMBA+ 4.3.2 Pakete sind Teil bestehender Subskriptionen.


03.12.2015
SerNet, SAMBA, 2015


Neues SerNet-Projekt ausgezeichnet: OPOSSO gewinnt silbernen OSBAR

Die Göttinger SerNet GmbH hat mit ihrem Open-Source-Projekt OPOSSO den silbernen Open Source Business Award 2015 gewonnen. OPOSSO ermöglicht die Vermarktung von Software über ein freies Subskriptions-Management-Portal. Ein solches Verwaltungs-System war bislang nicht frei verfügbar. Diese Lücke schließt SerNet nun.

Dr. Johannes Loxen, Geschäftsführer der SerNet GmbH: "Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Relevanz von OPOSSO so schnell erkannt und ausgezeichnet wurde." Das Portal unterstütze Geschäftsmodelle im Open-Source-Bereich und damit die weitere Verbreitung von OSS. Der Open Source Business Award (OSBAR) ist der Innovationspreis der OSB Alliance. Er wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben und soll auch künftig Projekte, Startups und brillante Ideen aus dem Open Source Umfeld auszeichnen. Den Preis entgegen nahmen Dr. Chen-Yu Lin für die SerNet und Jan Winkelbach sowie Alexander Rein für die beclever AG. beclever hat in einem Joint Venture die von SerNet seit 2014 geplante und finanzierte Entwicklung der Software übernommen. Für Alexander Rein, Erstautor von OPOSSO, ist die Auszeichnung ein persönliches Highlight: "Als OSS-affiner Entwickler unterstütze ich einige Projekte und freue mich, dass meines geehrt wird." Die Software an sich sei in seinen Augen etwas besonderes und decke eine Lücke im Markt. "Bislang ist einfach niemand auf die Idee gekommen, etwas in dieser Richtung anzustoßen."

Loxen erläutert die Motivation hinter OPOSSO: "Open-Source-EntwicklerInnen, die ihr Software-Projekt als Subskription verkaufen wollen, stellen schnell fest, dass es keine freie Lösung zum Subskriptions-Management gibt, in dem per Online-Shop verkaufte Zugangsschlüssel verwaltet werden können." OPOSSO soll hier Abhilfe schaffen. Das System verwaltet für Software-Abonnements die Zugangsdaten und Laufzeiten in Wechselwirkung mit einem Shop. Ein solches System gibt es derzeit nicht als freie Software, so Loxen. Die proprietären Lösungen von Red Hat oder SUSE seien nicht offen gelegt und laut Loxen auch ungeeignet für kleinere Projekte.

OPOSSO wird im April/Mai 2016 unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Der Entwicklungsstand kann bereits live verfolgt werden, da die Software produktiv im Einsatz ist unter https://oposso.samba.plus. SerNet nutzt OPOSSO für die Verwaltung der Subskriptionen für SAMBA+, die über https://shop.samba.plus verkauft werden. 

OSBAR Preisverleihung

OSBAR Preisverleihung


02.12.2015
SerNet, 2015


100 Prozent der DAX-30-Unternehmen nutzen Open-Source-Software

Open-Source-Software (OSS) ist für die deutsche Industrie selbstverständlicher Alltag - mit vielen tragfähigen Geschäftsmodellen und hoher Wirtschaftlichkeit für Anbieter und Nutzer. Es gibt aber immer noch Verunsicherung, Unwissenheit und Schwierigkeiten beim Einkauf oder der Auftragsvergabe. Am einfachsten lernt man am Beispiel der anderen – darum hat die SerNet GmbH eine Erhebung gestartet, die sich mit der Verbreitung von Open-Source-Software bei Dax-30-Unternehmen beschäftigt. Das Ergebnis: Alle im Dax vertretenen Unternehmen setzen Open-Source-Software ein. "Wir haben das erwartet, aber der Nachweis freut uns doch sehr", sagt Dr. Johannes Loxen, Geschäftsführer der SerNet.

Loxen erklärt, wie SerNet zu diesem Ergebnis kam: "Wir haben über drei Wege versucht zu erfahren, ob OSS im Einsatz ist. Erstens sind viele der Dax-30-Unternehmen unsere Kunden und wir wissen, dass sie OSS nutzen." Zweitens setzen sich einige der Unternehmen öffentlich für Open Source ein, indem sie z.B. eigene Software unter eine OSS-Lizenz stellen, Mitglied in entsprechenden Initiativen sind oder Wettbewerbe ausschreiben. Loxen: "Wo all das nicht zutraf, haben wir uns etwas genauer nach sichtbarem OSS-Einsatz umgeschaut." 

Der Dax 30: OSS-Förderer und -Nutzer

Dr. Chen-Yu Lin (SerNet) führte die Untersuchung systematisch durch. Sie unterteilt die Unternehmen im Ergebnis in drei Gruppen: "Aktive Förderer, aktive Nutzer und stille Nutzer." So habe z.B. SAP bereits mit vielen Millionen Lines-of-Code zur Eclipse-Plattform beigetragen und unterstütze zahlreiche Apache-Projekte. "Die Förderung drückt sich aber nicht ausschließlich in Code oder Geld aus", so Lin. Die Deutsche Telekom AG habe z.B. ein unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-SA 3.0) öffentlich zugängliches Open Source License Compendium (OSLiC) erstellt. "Hausintern ist das natürlich eine nützliche Handreichung für die Wissensweitergabe, was bei verschiedenen Nutzungsszenarien bei welcher OpenSource-Lizenz zu beachten ist", sagt Lin. "Diese aufwändige Sammlung bereit zu stellen, hilft wiederum anderen beim Einsatz und damit der Verbreitung von Open-Source-Software." Auch deutsche Automobilkonzerne setzen laut Lin auf OSS: BMW zählt mit zahlreichen OSS-Projekten ebenfalls zu den aktiven Förderern; Daimler verkündet auf der eigenen Website, OSS im Einsatz zu haben und hat eine 'License Declaration' veröffentlicht.

Loxen ergänzt: "In den Unternehmen spielt Open Source eine immer entscheidendere Rolle, ohne dass dies unbedingt sichtbar oder sich ein Vorstand darüber bewusst sein muss. Open-Source-Software ist ein Motor für mehr Wirtschaftlichkeit. Ohne diese kommt niemand mehr aus." Lizenzkostenfreiheit sei dabei ein zwar immer noch gültiges, aber altes Argument. "Wer Sicherheit, kontinuierliche Verbesserungen und offene Quellen ohne Hintertüren als Kriterien anfragt, kommt im Ergebnis automatisch zu OpenSource-Software"

Konsequentes Weiterdenken gefordert

Angesichts dieser zentralen Bedeutung fordert Loxen mehr Konsequenz in Politik und Wirtschaft: "OpenSource Software hat sich schon längst zu einem Wirtschaftsfaktor in Deutschland und Europa gewandelt. Es wird Zeit, dass bei Vergabe und Beschaffung mehr möglich gemacht wird.“ Das müsse sich darin ausdrücken, dass bestehende Hindernisse in Beschaffung und beim Einsatz beseitigt würden. "Chancengleichheit – das wäre ein Anfang!"

Weitere Informationen und Presse-Kontakt: 
Claudia Krell
Mail presse@remove-this.sernet.de
Tel. 0551 37 0000 0


26.11.2015
SerNet, 2015


Würdigung für Zivilcourage

Die Bürgerstiftung Göttingen hat am Donnerstag, 19. November 2015, den Zivilcouragepreis 2015 verliehen. Unter den Geehrten ist auch unser Kollege Krischan Jodies, der das Göttinger Freifunk-Projekt mitinitiiert hat. 

Gewürdigt wurde Jodies Einsatz für die Freifunk-Initiative und das "Grundrecht auf Kommunikation" auch für Flüchtlinge. Das Team der SerNet freut sich mit!


21.11.2015
SerNet, 2015


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