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SerNet News

Avira Antivirus für Linux von SerNet

Der deutsche Antivirus-Hersteller Avira hat seine Linux-basierten Produkte zum Jahresende 2013 abgekündigt. Zusammen mit dem Göttinger Sicherheitsdienstleister SerNet werden aber die auf SAVAPI-Technologie basierenden Schutzlösungen in einem Partner-Vertrag weiterhin angeboten. Kunden der SerNet können sich also auch zukünftig auf einen Schutz vor Viren verlassen, der bereits auf Firewall-Ebene für Mail und Web-Zugriffe gewährleistet wird.

SerNet bietet für eigene Firewall-Systeme diesen Virenschutz an:

  • sernet.GATE
    Die Firewall für kleine Unternehmen und den Mittelstand filtert auch zukünftig zuverlässig Viren aus dem Mail-Eingang und -Ausgang, unabhängig vom internen Mail-System des Kunden.
  • sernet.DMZ
    Der Proxy-Server in der mehrstufigen DMZ von mittleren und großen SerNet-Kunden wird durch den neuen Partner-Vertrag zwischen Avira und SerNet besser geschützt: Da nicht mehr Standard-Produkte der Avira sondern eine Integrations-Lösung der SerNet zum Einsatz kommt, ist die Kontrolle der Filterung durch die SerNet schneller und einfacher möglich.
  • Proxy-Farmen und Loadbalancer
    In den sehr großen Installationen zum Filtern von Web-Recherchen und Mail-Transfer kann SerNet deutlich tiefer integrieren als zuvor. Die von Avira lizenzierte Filtertechnik wird kundenindividuell eingepasst und konfiguriert, um auch sehr großen Umgebungen in Performance und Ressourcen-Bedarf gerecht zu werden

SerNet und Avira gehen mit diesem Vertrag einen neuen Weg der Datensicherheit auf dem Perimeter. Viele Sicherheits-Mechanismen wandern zwar in Zeiten von VPN und SSL in die Endgeräte. Bei E-Mail-Transport und Webzugriffen ist aber ein zuverlässiger Schutz gerade strukturierten Massen-Angriffen auch zukünftig auf Firewall-Ebene unerlässlich.

Staatliche Spionage und Bot-Netze mit mafiösen Strukturen sind die Bedrohungen und zunehmende Compliance-Herausforderungen und nationale Vorschriften sind die Zwänge, unter denen Sicherheit und Schutz auf allen Ebenen verstärkt werden müssen. Das Angebot von SerNet und Avira leistet seinen Teil dazu.


27.12.2013
2013, SerNet, Firewall


SerNet erweitert Apple-Support - Netatalk und SAMBA fusionieren

Die SerNet GmbH verstärkt mit Ralph Böhme das hauseigene SAMBA-Team. Böhme ist Hauptentwickler von Netatalk, einer freien AFP-Implementierung für Linux-Server SerNet und Böhme reagieren mit der Zusammenarbeit auf aktuelle Entwicklungen in der Protokolllandschaft: Mit MacOS X 10.9 ("Maverick") ist SMB zum bevorzugten Netzwerk-Protokoll für den Austausch von Daten befördert worden. Apple hat sein Protokoll AFP in die zweite Reihe gestellt.

Netatalk kommt eine ähnliche Rolle zu wie SAMBA in Bezug auf das von Microsoft verwendete SMB-Protokoll. SAMBA-Spezialist SerNet konnte mit Ralph Böhme eine treibenden Kraft hinter Netatalk gewinnen, die das Team der SAMBA-Entwickler personell und mit AFP-Know-how ergänzt. Böhme bringt sein Projekt NetAFP in die Entwicklung der SerNet ein. Damit steht allen Netatalk-Anwendern weltweit ein skalierbarer Migrations-Support für die Umstellung von AFP auf SMB zur Verfügung.

"Viele Anwender und Hersteller setzen Netatalk bisher auf Linux-Servern für Apple-Clients ein. In den nächsten zwei Jahren müssen sie auf SMB migrieren", sagt Ralph Böhme. "Durch die Fusion mit dem weltweit etablierten SAMBA-Support der SerNet halten wir das OpenSource-Know-how aus Netatalk lebendig und bringen es zeitgleich in den besten freien SMB-Stack ein".

In den nächsten Wochen werden zunächst eine Vielzahl von Eigenschaften aus Netatalk nach SAMBA portiert, um die Unterstützung von Apple-Clients weiter zu verbessern. Dazu zählen unter anderem konsistenter Zugriff auf Netatalk-Daten mit SAMBA sowie Laufzeit-Interoperabilität durch integriertes Dateilocking. Auch die Apple-kompatible Unterstützung für häufig verwendete Sonderzeichen in Dateinamen soll demnächst verfügbar sein. Zusätzlich ist künftig die Spotlight-Indizierung und -Suche mit SAMBA für Apple-Clients möglich.

Das SAMBA-Team der SerNet und auch das internationale Core-Team sind erfreut über das Engagement von Böhme sowie die Fusion von NetAFP und SAMBA. "Diese Synergie bringt allen Anwendern mehr Möglichkeiten und Hersteller, die SAMBA in ihre Produkte integrieren, eine noch bessere Aufstellung im Markt", sagt Johannes Loxen, Geschäftsführer der SerNet. SAMBA befindet sich in fast allen Linux-basierten Routern und NAS-Appliances auf dem Markt, ist Bestandteil im Enterprise-Linux von Red Hat, SUSE oder Debian und wird in den meisten Cloud-Storage-Lösungen unter Unix und Linux eingesetzt.

Über SerNet:
Die SerNet GmbH ist der weltweite technologische Marktführer bei Leistungen rund um die OpenSource-Software SAMBA. Als einziger Systemintegrator hat SerNet Mitglieder des SAMBA-Core-Teams unter Vertrag. Weitere Informationen über SerNet finden Sie auf diesen Seiten.

Über NetAFP:
NetAFP ist die Plattform für Netatalk, der freien Implementierung von AFP, die für alle Linux-Plattformen eine optimale Anbindung von Apples MacIntosh-Systemen ermöglicht. Mehr Informationen dazu auf http://www.netafp.com.

Über SAMBA:
SAMBA ist die wichtigste freie Software-Alternative bei SMB/CIFS-Servern, insbesondere im Windows-Umfeld. Siehe samba.org. SerNet ist die wichtigste Anbieterin von SAMBA-Support und hält auf ihren Servern eine Vielzahl fertig kompilierter SAMBA-Pakete für verschiedene Plattformen bereit. Siehe dazu auch http://EnterpriseSamba.com.

 

 


11.12.2013
SerNet, 2013, SAMBA


Forum Open Source: Vorteile zum Mitnehmen

Am 24. Juni fand zum zweiten Mal das BITKOM Forum Open Source statt, das in diesem Jahr unter dem Motto "Take Home Benefits" stand. SerNet und winwerk zählten zu den Sponsoren, die das Forum in seiner zweiten Auflage unterstützten.

In der Berliner Kalkscheune informierten Referenten von Organisationen und Unternehmen wie Deutsche Bahn, DENIC, Deutsche Telekom, Eclipse, Friedrich-Alexander-Universität, KUGLER MAAG, SAP und Siemens über neue Ansätze und Erfahrungen im Bereich Open Source Software. Rund 85 Teilnehmer vor Ort setzten sich in einem dicht gepackten Vortragsprogramm mit Lizenzen, dem Umstieg von kommerzieller auf Open Source sowie "Inner Source" auseinander und konnten die versprochenen wertvolle Informationen mit nach Hause nehmen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, sind auf den Seiten des BITKOM die entsprechenden Vortragsfolien verfügbar.

"Mit dem Forum wollen wir generelle Aufmerksamkeit auf das Thema Open Source lenken", sagt Dr. Johannes Loxen, SerNet-Geschäftsführer und zugleich Vorsitzender des BITKOM-Arbeitskreies Open Source. Loxen weiter: "Vor allem war es uns in diesem Jahr  wichtig, den Besuchern positive Narrative, Argumentationshilfen und andere Mehrwerte im Umgang mit OSS mitzugeben." Die gute Resonanz auf die Veranstaltung habe gezeigt, dass dieses Vorhaben gelungen sei.


12.08.2013
SerNet, 2013, Kategorien


SerNet legt EVB-IT-Verträge offen

EVB-IT

Für Verträge mit der Öffentlichen Hand können spezielle Vertragsbedingungen verwendet werden, die sogenannten EVB-IT: Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von Informationstechnik.

Auf dem BITKOM-Forum OpenSource am 24. Juni 2013 wird SerNet ihre EVB-IT-Verträge offen legen und danach auf den SerNet-Webseiten unter https://www.sernet.de/de/services/evb-it/ veröffentlichen und laufend aktualisieren.

SerNet nutzt die EVB-IT seit vielen Jahren für Verträge mit der Öffentlichen Hand und zusätzlich auch für Verträge mit der Industrie. Seit über 10 Jahren werden alle Dienstleistungsverträge mit den EVB-IT Dienstleistung als AGB abgeschlossen.

Software-Subskription - also das Abonnement für Updates von OpenSource-Software - lassen sich leicht und nur mit wenigen Anpassungen (im Gegensatz zu "EVB-IT Pflege") mit den EVB-IT Softwareüberlassung Typ A vertraglich regeln. Seit Ende 2009 werden diese AGB bei SerNet für den Verkauf von verinice.PRO Subskriptionen verwendet, bei Bundes- und Landesbehörden, Kommunen, Rundfunkanstalten etc. 

Wir bei SerNet halten es für wichtig, dass auch OpenSource-Software mit den einfachen und bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen bekannten Vertragsrahmen überlassen werden kann und entsprechende Dienstleistungen erbracht werden können.

Die Veröffentlichung der Vertragsvorlagen beinhaltet natürlich keine Rechtsberatung. Jede Nutzung für eigene Zwecke erfolgt auf eigenes Risiko. Die PDF-Dateien sind mit Absicht Scans ohne ASCII-Information. Damit ist hoffentlich Nachdenken beim Abschreiben oder Sorgfalt bei der Bedienung der Texterkennung verbunden :-)


29.05.2013
2013, SerNet


Johannes Loxen im Aufsichtsrat der DENIC bestätigt

Auf der Generalversammlung der DENIC e.G. am 25. April 2013 wurde der SerNet-Geschäftsführer Dr. Johannes Loxen erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Er tritt seine dritte Amtszeit in diesem Gremium an und unterstützt damit ein wichtiges Gremium der Selbstverwaltung im deutschen Teil des Internet.

DENIC ist die Registry für die ccTLD ".DE" und betreibt weltweit Nameserver für die jederzeitige Verfügbarkeit aller DE-Domains. SerNet ist seit 2001 sebständiger Registrar für ".DE".


10.05.2013
2013, SerNet


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